Wo kommt der Stoff her:
Zum Beispiel aus den Bildungsplänen
Dann wird anhand der Fachkompetenz, eigener Vorlieben und Stärken sowie weiteres das Curriculum entwickelt.
Natürlich sind die Einhalte dann auch noch auf die SuS abgestimmt
Alle diese Größen (Stoff, SuS und Lehrperson selbst) sind variabel und werden niemals gleich bleiben.
Dies kann zu einem enorm langen didaktischen Kommentar führen, in dem die ganze W-Fragen beantwortet werden müssen.
Dieses Modell wurde nach dem 2. Weltkrieg und damit nach dem Nationalsozialismus zuerst vor allem von Klafki wieder eingeführt (auch wenn er sie das Modell nicht wirklich erfunden hat.)
Er stellte sich die Frage, wie kann man nach einer solchen Zeit (Auschwitz, Weltkrieg, Nazi-Ideologie in den Schulen) einen Unterricht machen, der in einer neuen, modernen Gesellschaft passt. Er findet dabei in der Vorstellung von Wilhelm von Humboldt, die beiden wesentlichen Bezugspunkte - ein formaler und einer materialer Bildungsbegriff die beide auf dem Bildungsbegriff aufgebaut ist. Dies ist der (neu)humanistische Bildungsbegriff, aus dem ein möglich mündiger, selbstverantwortlicher Mensch entsteht.
Im Unterschied zum Kompetenzbegriff ist der Bildungsbegriff nicht auf die Fähigkeiten der SuS bezogen, sondern auf das Selbstbild der SuS
Was ist ein Stuhl? Maybe it's a chair. Vielleicht braucht man das in Saudi-Arabien oder Japan garnicht
Aber ein Stuhl ist auch ganz viel mehr, eine Zusammensetzung aus Materialien, Produktionsweisen und -arten, Designfragen und Kostenabschätzungen.
Aber ein Stuhl ist auch immer ein exemplarischer Vertreter des Stuhls, an den vieles gebunden ist. Diese epochal-typischen Probleme befruchten dann immer ein ganzes Thema, z.B. wie wir grundsätzlich wirtschaften, wie wir Ressourchen nutzen, wie die Gesellschaft Geld verteilt usw.